Gustav Krauter

Gustav Krauter (1891 bis 1943)


geb. am 24. August 1891 in Backnang als Sohn des Rotgerbers Gottlob Krauter (1863 bis 1936) und der Luise geb. Weber (1854 bis 1923) – drei Geschwister – bleibt ledig und arbeitet als Taglöhner (Baufirma Chr. Breuninger, Bahmeisterei Winnenden, Telegrafenbauamt, Stadtgemeinde)

– kommt früh mit dem Gesetz in Konflikt (1920: Ehrverlust auf 5 Jahre)

– saß immer wieder im Gefängnis

– wohnte zunächst bei seinem Vater (Staige 4), dann lange Zeit im Stadtspital/Armenhaus (Stuttgarter Straße 46)

– 1935 + 1936/38 Arbeitshaus Buttenhausen

– Juni 1939: erneut ins Zuchthaus

– 13. Oktober 1939: zwei Jahre Zuchthaus wegen „Unzucht an einem Knaben“ (Hinweis: „Sicherungsverwahrung“  Gewohnheitsverbrecher)

– 4.März 1943: Tod im KZ Gusen (Nebenlager des KZ Mauthausenin Österreich).


letzte Adresse in Backnang: Armenhaus (Stuttgarter Straße 46)
Gebäude steht nicht mehr!

Text u. Recherche: Dr Bernhard Trefz

 

 

 

 

Gestern erreichte uns die folgende Stellungnahme von Dr. med. Karl-Horst Marquart

Erwiderung auf Königstein

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